Kenntnisprüfung Niedersachsen · Pharmakologie · Beispielfrage aus der App
was ist Rote Hand Brief?
Eine typische Prüfungsfrage aus dem Fachgebiet Pharmakologie – beantwortet so, wie man es am Prüfungstisch der mündlichen Kenntnisprüfung sagt: gegliedert, mit den Zahlen und Begriffen, auf die es ankommt. Lesen Sie die Frage, antworten Sie laut, und vergleichen Sie erst dann.
Antwort
Ein Rote-Hand-Brief ist ein behördlich abgestimmtes Informationsschreiben, mit dem ein pharmazeutischer Unternehmer Ärzte und Apotheker über neu erkannte Arzneimittelrisiken informiert. Er trägt als Erkennungszeichen eine rote Hand. Anlass sind neu bekannt gewordene schwerwiegende Nebenwirkungen, neue Kontraindikationen und Anwendungsbeschränkungen, Chargenrückrufe oder Qualitätsmängel. Versandt wird er vom Hersteller in Abstimmung mit der zuständigen Bundesoberbehörde: dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, für Impfstoffe, Sera und Blutprodukte dem Paul-Ehrlich-Institut. Als Arzt passe ich meine Verordnungspraxis an und informiere betroffene Patienten; beobachtete Nebenwirkungen melde ich der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft.
Merke
Rote Hand bedeutet neues Risiko. Zuständig ist das BfArM, für Impfstoffe und Blutprodukte das Paul-Ehrlich-Institut.
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