Antwort
Man unterscheidet nichtinvasive von invasiven Verfahren, und innerhalb der invasiven die supraglottischen Hilfsmittel vom endotrachealen Tubus.
Klinik
Beatmungsformen unterscheidet man nach Steuerung in volumenkontrolliert und druckkontrolliert sowie nach Spontanatmungsanteil in kontrolliert, assistiert und unterstützt.
Diagnostik
Ohne Hilfsmittel: Mund-zu-Mund- und Mund-zu-Nase-Beatmung. Nichtinvasiv: Beutel-Masken-Beatmung, unterstützt durch Guedel-Tubus oral oder Wendl-Tubus nasal, sowie die nichtinvasive Maskenbeatmung mit CPAP oder BiPAP bei erhaltener Spontanatmung. Supraglottisch als Alternative bei schwieriger Intubation: Larynxmaske und Larynxtubus. Goldstandard ist die endotracheale Intubation, weil sie als einzige den Atemweg sicher gegen Aspiration schützt. Ultima Ratio bei Cannot-intubate-cannot-ventilate ist die Koniotomie.
Komplikationen
Bei der Maskenbeatmung Magenüberblähung mit Aspirationsgefahr, deshalb langsam und mit niedrigem Druck beatmen. Bei der Intubation Fehllage im Ösophagus oder einseitig endobronchial, Zahnschäden, Larynxverletzung.
Merke
Die Lagekontrolle nach Intubation erfolgt über Kapnographie und Auskultation beidseits sowie über dem Epigastrium. Die Kapnographie ist der sicherste Nachweis der korrekten Tubuslage.